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 Aktualisiert: 16.12.2017

Saarlandkrippe

Liebe Feuerwehrkameradinnen, liebe Feuerwehrkameraden,
liebe Besucher unserer Homepage,                             Brief als PDF

schon wieder ist ein spannendes und ereignisreiches Jahr fast vorbei. Ein Jahr, in dem wir gemeinsam die Feuerwehren des Landkreises Saarlouis ein Stück nach vorne gebracht haben.

Viele Dinge,  die wir am Jahresanfang erst in der Planung hatten sind Wirklichkeit geworden.

Aber auch ein Jahr in dem wir viele belastende Einsätze abarbeiten mussten. Auch wenn wir vor großen Naturereignissen verschont blieben, haben wir jedoch Einsätze erfahren bei denen wir leider nicht mehr helfen konnten. Ich persönlich habe das Gefühl dass die Anzahl schwerer Wohnungs- und Wohnhausbrände sich stetig erhöht haben. Ob dies tatsächlich nur ein Gefühl ist oder der Wirklichkeit entspricht, werden wir bald aus der Jahresstatistik für das Jahr 2017 erfahren.

Einige Dinge konnten wir aber sehr positiv abschließen. Unsere gemeinsame Verwaltungssoftware MP Feuer läuft. Viele Kommunen haben bereits ihre Daten in diesem System oder sind gerade dabei alles einzuspielen. Viel Zeit hat hier der Datenschutz gekostet. Dieser ist aber sehr wichtig, da wir mit persönlichen Daten in diesem System arbeiten. Ich denke aber damit sind wir ganz gut für die Änderungen im Datenschutzrecht 2018 gerüstet. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen die hier daran mitgewirkt haben bedanken, insbesondere bei unseren EDV-Spezialisten Thorsten Michaely und Roger Josten.

Auch unsere RETTCard wurde erfolgreich auf den Weg gebracht. Es war mehr Arbeit als  gedacht, als Anfang 2016 diese Idee geboren wurde. Die Mühe hat sich aber gelohnt! Fast 150 Akzeptanzstellen –und die Anzahl steigt stetig weiter- haben wir als Partner gewinnen können.

Wir konnten sehr viele und sehr gute Gespräche mit unseren Partnern aus dem Handel und der Wirtschaft führen. Viele waren begeistert von dieser Idee, da sie sich an Menschen richtet, die ehrenamtlich das Sicherheitssystem in unserem Landkreis bilden. Viele waren auch überrascht, dass wir diesen Dienst am Nächsten ehrenamtlich und somit unentgeltlich durchführen. Mein Dank an alle, die hier geholfen haben. Dies gilt insbesondere für alle, die sich trotz des Tagesgeschäfts in unseren Organisationen diese zusätzliche Mühe gemacht haben. Auch ein Dank an unseren Landrat und seine Mitarbeiter die diese Idee von Anfang an unterstützt haben. Aber auch ein Dankeschön an alle unsere Akzeptanzpartner. Es tut gut, so viel Anerkennung zu erfahren.

Auch wenn der Digitalfunk mittlerweile Alltag geworden ist und man sich kaum noch vorstellen

kann wie das früher mit nur einem Kanal überhaupt funktionieren konnte, geht die Arbeit weiter. Wir mussten erfahren, dass unsere schöne neue digitale Welt auch anfällig ist. Hier erarbeiten die unterschiedlichen Gruppierungen, die sich mit dem Thema Funk befassen, derzeit entsprechende Rückfallebenen aus. Es müssen aber auch neue Funkpläne erstellt oder überarbeitet werden. Hier sind unsere Funkwarte derzeit kräftig am Arbeiten. Mein Dank gilt daher allen, die sich im vergangenen Jahr mit der Thematik Funk, Alarmierung und Leitstelle  beschäftigt haben. Allen voran den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der ILS und Fritz Wagner mit seinem Team der Funkwarte, die wieder Großartiges geleistet haben.

Unsere Führungsunterstützungsgruppen arbeiten unentwegt an neuen Konzepten um auch bei großen Einsätzen, Großschadenslagen oder gar Katastrophen eine gut funktionierende Führungsstruktur aufzubauen. Viele Sitzzungen, Lehrgänge oder Seminare wurden durchgeführt bzw. besucht um sich immer wieder zu verbessern.

Ein für mich spannendes Ereignis war die Kreisfunkübung 2017. Hier wurden in allen Gemeinden Befehlsstellen aufgebaut und einige Hundert fiktive Einsätze abgearbeitet.

Viele Gespräche und zahlreiche Sitzungen auf Kreis- und Landesebene wurden durchgeführt, um die neu gewonnenen Erkenntnisse einzuarbeiten. Daher meinem Stellvertreter Kreisbrandmeister Thorsten Müller und seinen Teams aus den 4 Führungsgruppen meinen herzlichen Dank.

Auch in diesem Jahr war unser ABC Zug wieder viel unterwegs. Insbesondere die Messkomponente wird sehr oft alarmiert. Ein besonderes Ereignis war in diesem Jahr die große Übung des ABC Zuges. Teilnehmer aus dem ganzen Saarland einschließlich des Rettungsdienstes nahmen daran teil. Hier sollte der Stand im Bereich der DEKON-V erprobt werden. Dieses Thema liegt den Führungskräften des ABC Zuges besonders auf dem Herzen. Gerade in unserem Landkreis gibt es viele Firmen, die mit entsprechenden Stoffen arbeiten. Diese in der Übung gewonnenen Erkenntnisse gilt es nun umzusetzen  Ich weiß, dass dies in den bewährten Händen von unserem ABC Zugführer Jörg Beyer und seiner Mannschaft gut aufgehoben ist. Vielen Dank an euch allen für die Arbeit, die ihr euch dabei macht.

Eine gute Ausbildung ist eine unbedingte Voraussetzung für das Gelingen eines Einsatzes.

Aber auch die Brandschutzfrüherziehung ist eine Aufgabe der Feuerwehren. In diesem  Bereich hat sich ein Team gebildet, das in Kindergärten und Schulen aktiv ist. Wir haben eine große Anzahl von Lehrkräften, die den Feuerwehrfrauen und -männern das Rüstzeug mitgeben, das sie für ihre Einsätze benötigen oder in der Brandschutzfrüherziehung tätig sind. Ob dies die Landesfeuerwehrschule mit ihren Mitarbeitern ist, unsere Kreisfeuerwehrschule oder die Ausbilder in den einzelnen Wehren. Sie alle leisten Großartiges für die Ausbildung unserer Feuerwehrangehörigen. Vielen herzlichen Dank allen, insbesondere an Reiner Quirin und sein Team.

Was ist eine Feuerwehr ohne die Jugend? Die Anzahl der Jugendlichen, die sich in der Feuerwehr engagieren, wächst derzeit stetig an. Besonders positiv ist die Neugründung von Vorbereitungsgruppen in vielen Wehren. Hier werden bereits  unsere Jüngsten an das Thema Feuerwehr herangeführt. Wir brauchen die Jugend  für unser Fortbestehen!  Danke an alle, die diese Arbeit schultern, ganz besonders unserem Kreisjugendwart Dominik Weber und allen Jugendwarten in den einzelnen Gemeinden. Aber auch allen Kameradinnen und Kameraden, die sich mit dem Thema Brandschutzfrüherziehung beschäftigen. Was den Nachwuchs an Einsatzkräften angeht, können wir derzeit beruhigt in die Zukunft blicken.

„Tue Gutes und rede darüber!“ lautet ein alter Spruch. Genau dies tun wir immer öfter. Es vergeht kaum ein Tag, an dem man nicht etwas über die Arbeit unserer Feuerwehren liest.

Wir wollen uns aber auch nicht vor der Zukunft verschließen. Social Media, ein derzeit leider nicht immer positiv auftretendes Informationsmedium, gilt es in Zukunft besser für uns zu nutzen. Wie wir dies positiv für uns nutzen können, wird eine unserer zukünftigen Aufgaben in diesem Bereich sein. Unsere Pressebetreuer und Pressevertreter –besonders Gabi Kiefer und Helmut Engeldinger- haben in diesem Jahr wieder Vieles für die Werbung in eigner Sache geleistet. Mein herzlicher Dank an euch und die Damen und Herren der Medien für die objektive Berichterstattung über unsere Arbeit.

 

Neben dem eigentlichen Feuerwehrwesen haben wir  starke Verbände, die unsere Interessen vertreten. Unser Landes- und Kreisverband hat im abgelaufenen Jahr vieles geleistet. Auf Landesebene wurden die Fachausschüsse und die Versicherungen überarbeitet und völlig neu aufgebaut.

Auf Kreisebene konnten wir wieder viele zusätzliche Schulungen und Lehrgänge anbieten, die unsere Ausbildung ergänzt und erweitert haben. Mein ganz persönlicher Dank daher an meinen Stellvertreter Gerhard Sauer und unseren Geschäftsführer Axel Hewer. Aber auch an unseren kompletten Landesvorstand unter der Führung unseres Präsidenten Bernd Becker.

 

Gemeinsam sind wir stark!!

Auch im Jahr 2017 haben wir wieder vieles gemeinsam gemeistert. Mein Dank gilt daher allen Kameradinnen und Kameraden der anderen Hilfsorganisationen, der Polizei und der  Bundeswehr. Ich wünsche uns allen, dass diese gute Zusammenarbeit fortbesteht und weiter ausgebaut werden kann.

Für 2017 haben wir es wieder einmal geschafft!!!

All dies ist aber nicht das Werk von Einzelnen, sondern einer fest verbundenen Gemeinschaft und so danke ich allen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden für das vielfältige Engagement in der vergangenen Zeit. Ich danke Ihnen allen von ganzem Herzen für Ihren einzigartigen Einsatz zum Schutz unserer Mitbürger,  für die Einsätze für Hab und Gut und für unsere Umwelt. Ich danke Ihnen für Ihre Zeit,  für Ihre Mühe, für Ihre guten Ideen,  für die hohe Qualität, die Sie in die Feuerwehr einbringen und für Ihre Geduld und für Ihre Ausdauer. Mein Dank geht auch an die Ehefrauen- und männer, Freunde und Freundinnen, Lebensgefährten-/innen, unsere kompletten Familien, ohne deren Rückhalt wir unser Ehrenamt nicht ausleben könnten.

Ich danke aber auch für jedes kritische Wort; nur gemeinsam kommen wir weiter.

Der Dank geht gleichermaßen an unseren Herrn Landrat und unsere Bürgermeister, die immer ein offenes Ohr für unsere Belange haben.

Der Dank geht an die Verwaltung des Landkreises und an die Kommunalverwaltungen, die ´Feuerwehr` zwar als Dienstgeschäft sehen müssen, sich aber dabei stets bewusst sind, dass es auch ihre Feuerwehr,  also unser aller Anliegen ist. Mein besonderer Dank hier an Sybille Tintinger und Michael Rech.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch allen ein ruhiges und gesegnetes Weihnachtsfest. Möge es uns allen einmal die Ruhe und Besinnlichkeit bringen, um von unserem sehr oft hektischen Alltag ein wenig Abstand zu gewinnen.  Möge es uns allen einmal die Zeit für unsere Familien schenken, die wir die meiste Zeit des Jahres leider doch nicht füreinander haben.

Außerdem wünsche ich natürlich einen guten Rutsch ins Jahr 2018, das mit Sicherheit wieder viel Neues und Spannendes für uns bereithält.

Viel Glück und vor allem Gesundheit, denn Gesundheit ist das wichtigste Gut, das  wir besitzen.

KBI SLS Bernd PAUL he

Bernd Paul
Brandinspekteur
des Landkreises Saarlouis

und
Vorsitzender des
Kreisfeuerwehrverbandes
Saarlouis