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AGBF bund

Die Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in der Bundesrepublik Deutschland (AGBF Bund) ist der Zusammenschluss aller Berufsfeuerwehren. Die AGBF ist eine sich selbst tragende Vereinigung im Deutschen Städtetag (DST).

Die AGBF hat die Aufgabe, Erfahrungsaustausch zu pflegen, auf eine Koordination in wichtigen Fragen der Feuerwehren hinzuwirken sowie Grundsätze und Empfehlungen im Bereich des Feuerwehrwesens, des Rettungsdienstes, des Katastrophenschutzes und der Gefahrenabwehr auf dem Gebiete des Umweltschutzes zu entwickeln. Neben der AGBF Bund gibt es in jedem Land eine AGBF, 16 insgesamt. Sie bestehen aus den Leitern der Berufsfeuerwehren des jeweiligen Landes

AGBF-Empfehlungen

Jetzt bloß keine Panik!

Tipps für den Umgang mit Bienen, Wespen und Hornissen

Sommerzeit ist Wespenzeit. Doch was tun, wenn sich die ungebetene Gäste im Freien schnell zu Kuchen, Saft und Eis gesellen? Der NABU gibt Tipps, wie man sich den Hautflüglern gegenüber richtig verhält. (Text: Nabu Sachsen-Anhalt)

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Buchveröffentlichung "Veranstaltungssicherheit"

Neuer Leitfaden: leicht verständlich, transparent und universell anwendbar

Die Berufsfeuerwehr München stellt auf der Interschutz 2015 in Hannover einen neuen “Leitfaden für Feuerwehr, Sicherheitsbehörde und Polizei sowie Veranstalter und deren Sicherheitsdienstleister” vor.

(8.6.2015) Die Grundlage für diese Neuauflage ist das Münchener Praxiswissen, das durch die jährliche Bearbeitung von mehr als 2.000 Veranstaltungen und der Prüfung von mehr als 70 Sicherheitskonzepten pro Jahr ständig erweitert wird. Zusätzlich konnten neue Erkenntnisse durch die Beteiligung am nationalen Forschungsprojekt „BaSiGo – Bausteine für die Sicherheit von Großveranstaltungen“ übernommen werden. An dem Forschungsprojekt waren neben zwei Berufsfeuerwehren auch Experten von Polizei und Wissenschaft sowie End-Anwendern beteiligt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung förderte BaSiGo. Am Ende des Projektzeitraums ist aufgrund vieler neuer Erkenntnisse dieser neue Leitfaden entstanden. Er ist eine Erweiterung der seit 2012 existierenden Handreichung der Berufsfeuerwehr München zum Thema Veranstaltungssicherheit.

„Wir haben uns bewusst für den allgemeinen Begriff Veranstaltungssicherheit entschieden, denn wir wollen Kommunen und Veranstalter in allen Belangen der Veranstaltungssicherheit unterstützen“, sagt Branddirektor Peter Bachmeier, der die fachliche Verantwortung für die Neuauflage bei der Berufsfeuerwehr München übernommen hat. „Wir streben analog zur 2. Auflage eine Empfehlung durch das Bayerische Staatsministerium für Inneres, Bau und Verkehr an. Zusätzlich soll der neue Leitfaden in den Gremien der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in Deutschland vorgestellt werden“, so Bachmeier weiter.

Das Ziel der Berufsfeuerwehr München ist es, Praxis und Wissenschaft so zu verbinden und die Ergebnisse aufzubereiten, dass das Wissen universell anwendbar, leicht verständlich und der Prozess „Veranstaltungssicherheit“ damit transparent gestaltet werden kann. Der neue Leitfaden soll daher nicht nur in Bayern, sondern bundesweit umsetzbar und anwendbar sein.

Der neue Leitfaden steht als kostenloser Download in dem Bereich "Service und Angebote" unter "Downloads zu Veranstaltungen" zur Verfügung.

Text: Berufsfeuerwehr München

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VerkehrsschutzratgeberSchützen Sie sich und andere im Straßenverkehr

Kostenloser Ratgeber
Verkehrsschutz & Unfallprävention

umfangreicher & kostenloser Ratgeber

detailliertes Grundwissen

Verkehrserzeiehung

Unfallprävention

Verhalten am Unfallort und Erstversorgung

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Brandschutzratgeber

Über 200.000 Brände entstehen jedes Jahr in Deutschland. Der Großteil davon ereignet sich in Privathaushalten. Die Folgen sind mitunter dramatisch. Jährlich sterben über 600 Menschen an den Folgen von Rauchvergiftungen oder erliegen ihren schweren Verbrennungen. Ein Drittel davon sind Kinder. ...

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Sicheres Grillen

Sommerzeit ist Grillzeit. Ob im heimischen Garten oder im öffentlichen Park – schon von Weitem steigt einem der Geruch von Würsten und Steaks in die Nase. Doch der Grillspaß bringt auch Gefahren mit sich. Die Flammen erreichen Temperaturen von knapp 800 Grad Celsius. Ein Fehler beim Anzünden kann fatale Folgen haben. So passieren in Deutschland knapp 4.500 Unfälle jährlich. Verbrennungen sind keine Seltenheit. Im schlimmsten Fall kann es sogar zum tödlichen Unfall kommen. ...

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Erste Aufführung des Films
„Auf den Notfall vorbereitet“ im Odysseum Köln

Die Premiere des Films „Stromausfall“, von und mit Christoph Biemann, bekannt aus der „Sendung mit der Maus“ erklärt den Kindern mit einer unterhaltsamen Geschichte, wie sie sich auf einen Notfall, zum Beispiel auf einen Stromausfall vorbereiten können. Im Film werden allerlei Fragen gestellt, die Christoph auch beantwortet: Was mache ich bei einem Stromausfall und an was muss ich vorher alles denken? Was gehört in meinen „Notrucksack“ und wieviel Wasser und welches Essen benötige ich eigentlich in der Speisekammer? Wichtige und ernsthafte Fragen, auf die die Kinder danach eine Antwort wussten. Ab sofort ist der Film auch online zu finden

"Auf den Notfall vorbereitet sein!"

Blitze – Wie man Gebäude davor schützt

Mit der Videoreihe „Baulicher Bevölkerungsschutz für alle Wetterlagen“ möchte Sie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in den kommenden Wochen über vorbeugende Maßnahmen für den Schutz Ihres Hauses oder Wohnung informieren. Unser erstes Thema: Blitzschlag.

Mit einer Temperatur von bis zu 30.000 Grad kann ein Blitz Dachstühle oder Bäume komplett zerstören und auch Menschen in Gefahr bringen. Jährlich sterben in Deutschland etwa fünf Menschen durch einen Blitzschlag und Häuser können stark beschädigt werden. 2013 hat es in Deutschland 542.375 Mal geblitzt. In Lohrbach hat so ein Gewitter im Jahr 2012 einen Schaden von 100.000 Euro verursacht. Es gibt jedoch Möglichkeiten, sich selbst und andere sowie sein Haus zu schützen. Wie das geht, dass erklärt ein Film des BBK.

„Blitze – Wie man Gebäude davor schützt“.

Flyer: Empfehlungen bei Gewitter

System aus Warnen und Helfen – Film für Kinder

Wie der Bevölkerungsschutz in Deutschland funktioniert, zeigt Christoph Biemann aus der Sendung mit der Maus für das BBK. Der Film, „Was passiert, wenn ein Orkan kommt?“ ist jetzt online. Während die Kinder im Wald spielen, braut sich etwas zusammen, von dem sie nichts wissen: ein Orkan. Angefangen vom Deutschen Wetterdienst (DWD), der dieses Unwetter erkennt und die Warnung weitergibt, bis hin zu allen Beteiligten im Bevölkerungsschutz, die bei der Vorbereitung und der Bewältigung der Folgen helfen – der Film „Was passiert, wenn ein Orkan kommt?“ zeigt die gesamte Informationskette.

Film "Was passiert wenn ein Orkan kommt?"

Was tun bei Blitz und Donner? - Film für Kinder

Sommerzeit ist Gewitterzeit und die aktuelle Hitzewelle verstärkt die Gefahr von Hitzegewittern enorm. Aber gerade in den Sommerferien halten sich Kinder oft alleine draußen auf. Wie sie sich bei Blitz und Donner richtig verhalten und schützen können, zeigt Christoph Biemann aus der Sendung mit der Maus für das BBK.

Film "Was tun bei Blitz und Donner?"

Feuer - Wie man Gebäude davor schützt

Mit der Videoreihe „Baulicher Bevölkerungsschutz für alle Wetterlagen“ informiert Sie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) über vorbeugende Maßnahmen für den Schutz Ihres Hauses oder Wohnung. Unser zweites Thema: Hausbrand.

Jährlich gibt es in Deutschland fast 200.000 Wohnungsbrände, bei denen Sachschäden von über 1 Milliarde Euro entstehen. Brandursachen können unter anderem Kabelbrände, Funkenflug oder auch Blitzeinschläge sein. Die im Rauch enthaltenen Atemgifte, wie zum Beispiel Kohlenstoffmonoxid oder Cyangase, sind für die Menschen am Brandort besonders gefährlich. Über 95 % der bis zu 400 Todesopfer im Jahr ersticken aufgrund dieses giftigen Rauches. Stephan Klotz, Brandamtsrat der Feuerwehr München, erklärt, warum das so ist: „3 bis 5 Atemzüge führen zur Bewusstlosigkeit. 10 bis 15 Atemzüge bedeuten den sicheren Tod. Insbesondere dann wenn Ihre Sinne ausgeschaltet sind, wenn Sie schlafen.“ Gerade deswegen ist es entscheidend, dass Sie Ihr Haus gut vor Bränden schützen und so ausstatten, dass Sie – auch im Schlaf – möglichst schnell gewarnt werden. Wie das geht, dass erklärt unser Film.

Feuer - Wie man Gebäude davor schützt

Flyer: Empfehlungen bei einem Brand

Hagel - Wie man Gebäude davor schützt

Hagelschläge sind zwar kurz und regional begrenzt, aber deren Einschlagskraft ist immens und kann auch zu erheblichen Schäden an Häusern führen. In München z. B. dauerte der Hagelschlag 1984 nur knappe 30 Minuten, der verursachte Schaden belief sich insgesamt auf über 1,5 Milliarden Euro und mehrere hundert Menschen wundern schwer verletzt. Ein weiterer Hagelsturm von gerade mal 20 Minuten verursachte 2013 in Baden-Württemberg, speziell in Reutlingen, und Bayern einen Gesamtschaden von 3,6 Millionen Euro.

Warum können Hagelstürme so einen großen Schaden anrichten? Ein Hagelkorn kann einen Durchmesser von bis zu 10 Zentimeter erreichen und prallt mit einer Geschwindigkeit von 150 km/h auf die Erde. Die Einschlagkraft ist daher enorm. Der richtige Schutz für Menschen sind vor Hagel entsprechend geschützte Häuser. Auf was beim Hausbau zu achten ist, erklärt Ihnen unser Film

Hagel - Wie man Gebäude davor schützt

Flyer: Empfehlungen bei Hagel

Starkregen - Wie man Gebäude davor schützt

Als Starkregen werden Ereignisse bezeichnet, bei denen in kurzer Zeit extreme Regenmengen fallen. Anders als Hochwasser treten diese Ereignisse spontan auf und sind nicht auf feste Gebiete beschränkt. In Deutschland wird bei etwa 5 Litern Niederschlag pro Quadratmeter in 5 Minuten von Starkregen gesprochen, was meist im Sommer und gemeinsam mit anderen extremen Wetterphänomenen auftritt. Das ist mehr Wasser, als ablaufen oder durch die Kanalisation aufgenommen werden kann. Das Oberflächenwasser kann durch Gebäudeöffnungen wie Kellerfenster eindringen. Wie Sie Ihr Zuhause davor schützen können, etwa durch richtige Abdichtung und spezielle Baumaßnahmen, erklärt eins der neuen BBK-Videos auf YouTube. 

Starkregen - Wie man Gebäude davor schützt

Hochwasser - Wie man Gebäude davor schützt

Zuletzt traten die Elbe, Donau, der Inn und andere Flüsse beim Juni-Hochwasser 2013 über ihre Ufer und führten in zahlreichen Bundesländern zum Katastrophenalarm. Die Hilfsbereitschaft war außerordentlich groß. Neben den 130.000 Katastrophenschützern, waren tausende Spontanhelfer im Einsatz, um die Betroffenen vor Ort zu unterstützen. Dennoch war der Schaden für die Besitzer von Häusern in den überfluteten Gebieten immens. Nach tagelangem Regen kam es in Städten wie Passau zu einem Rekordhochwasserpegel von 12,89 Metern, eine der extremsten Überflutungen der Innenstadt seit 500 Jahren. Es ist zu erwarten, dass Hochwasserereignisse an Häufigkeit und Intensität zunehmen.

Die Wasserfluten dringen in Häuser ein und können durch Treibgut oder Öl den Schaden zusätzlich vergrößern. Häufig kommt es zu Strom- und Telekommunikationsausfällen. Lebt man in einem der Hochwasser gefährdeten Gebiete, empfiehlt es sich, sein Haus entsprechend abgesichert zu bauen. So können Sie den Schaden zu mindestens minimieren und auch eventuellen Stromausfällen vorbeugen. Wie Sie das umsetzen können, erklärt unser Film: „Hochwasser – Wie man Gebäude davor schützt“

Hochwasser – Wie man Gebäude davor schützt

Hochwasser – Widerstehen und Nachgeben

Hochwasser – Ursache und Wirkung

Flyer: Empfehlungen bei Hochwasser

Erdbeben - Wie man Gebäude davor schützt

Zugegeben: Die Erde bebt in Deutschland eher selten. Die Wahrscheinlichkeit für starke Beben wird hierzulande als gering bis mittel eingestuft. Doch gerade in Risikogebieten sollte die Gefahr nicht unterschätzt werden. Ein Erdbeben bei Darmstadt im Mai 2014 führte zu Schäden an über 70 Häusern.

Erdbeben entstehen durch die Bewegung von Kontinental-Platten, die sich aneinander reiben. Verhaken oder verkanten sich die Platten dabei, entsteht eine Spannung. Diese Spannungen entladen sich, indem die Platten brechen oder sich ruckartig bewegen. Dabei entstehen Erdbebenwellen, die sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit in der Erde ausbreiten und an der Erdoberfläche als Erdbeben wahrgenommen werden.

Befindet sich das Zentrum des Erdbebens in geringer Tiefe, können oberirdisch über dem Zentrum erhebliche Schäden auftreten. Die Erdbebenwellen führen an der Erdoberfläche dazu, dass sich der Boden sowohl hin und her als auch auf und ab bewegt. Dadurch kann ein Erdbeben Versorgungsleitungen ebenso wie Gebäude beschädigen oder zerstören. Zusätzlich besteht z. B. beim Bruch von Gasleitungen Brand- und Explosionsgefahr. Gebäude können bei einem Erdbeben auch in den Boden einsinken, etwa wenn lockerer Sand und Grundwasser durcheinander geschüttelt werden.

In Deutschland sind vor allem die Kölner Bucht und die Gebiete südlich von Tübingen, in der Schwäbischen Alb bei Albstadt, im südlichen Rheingraben sowie in der Umgebung von Gera. Wie Sie Ihr Haus vor den Auswirkungen eines Erdbebens schützen bzw. die Gefahr von Schäden verringern können, zeigt unser Film: „Erdbeben – Wie man Gebäude davor schützt“:

Erdbeben – Wie man Gebäude davor schützt

Flyer: Empfehlungen bei Erdbeben

Sturm - Wie man Gebäude davor schützt

Gerade im Winterhalbjahr entstehen zum Teil sehr heftige Stürme über dem Nordatlantik. Dann ist der Temperaturunterschied zwischen dem Nordpol und den südlicheren Breiten besonders groß. Warme Luft, die aus Richtung Äquator strömt, trifft auf kalte Luft aus der Polarregion. Je größer der Temperaturunterschied, desto gewaltiger der Sturm. Erreicht ein Sturm eine Geschwindigkeit von 118 km/h spricht man von einem Orkan, ab 500 km/h haben wir es mit einem Tornado zu tun. Die Häufigkeit hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.

Deutschland ist in vier sogenannte Windlastzonen aufgeteilt: An der Nord- und Ostseeküste besteht im Vergleich zum Süden erhöhte Gefahr für heftige Stürme, ausgenommen von der Alpenregion.

Orkane sind in Deutschland keine Seltenheit. Anfang des Jahres 2015 löste zum Jahreswechsel eine Serie von Stürmen und Orkanen fünf Sturmfluten an der Nordseeküste aus. Mit Spitzenböen von bis zu 163 km/h verursachten die Stürme glücklicherweise keine schweren Schäden. Anders hingegen die Orkane Lothar, Kyrill und Xaver. Lothar verursachte 1999 in Mitteleuropa mit Spitzenböen von bis zu 272 km/h einen Gesamtschaden von mehreren Milliarden Euro. Das Orkantief Kyrill war im Jahr 2007 einer der schwersten flächendeckenden Stürme in Deutschland. Der Sturm dauerte zwei Tage und führte zu einem Gesamtschaden von 2,4 Milliarden Euro. Ein weiterer außerordentlicher Wintersturm fegte im Jahr 2013 mit 229 km/h über das nördliche Europa. Der Orkan Xaver führte zu einem geschätzten Versicherungsschaden zwischen 100 bis 200 Millionen Euro, um beschädigte Autos zu ersetzen und vor allem auch Häuser zu reparieren.

Vorbeugende Maßnahmen können helfen, Ihr Haus zu schützen, zum Beispiel mit windgesichterten Dachziegeln. Weitere Empfehlungen zum Schutz Ihres Hauses erklärt Ihnen unser Film: „Sturm – Wie man Gebäude davor schützt“.

Sturm - Wie man Gebäude davor schützt

Flyer: Empfehlungen bei Sturm/Orkan

Was tun bei Stromausfall

Strom kommt aus der Steckdose. Aber was ist eigentlich, wenn der Strom ausfällt? In unserem aktuellen Video erklären wir, wie Sie sich auf einen Stromausfall vorbereiten können, indem Sie Strom selbst erzeugen.

Deutschlands Stromversorgung gehört zu den sichersten der Welt. Dennoch kann es auch hierzulande passieren, dass die Stromversorgung zusammenbricht. Ob bei Bauarbeiten, durch die ein Stromkabel beschädigt wird, oder durch ein schweres Unwetter – verschiedene Ereignisse können dazu führen, dass der Strom ausfällt.

Ein lang anhaltender Stromausfall stellt auch für individuelle Haushalte eine Herausforderung dar. Denn ohne Strom fallen alle Geräte im Haus aus und das kann für unsere Sicherheit und Gesundheit problematisch werden: Die Lebensmittel in unseren Kühlschränken verderben schneller. Ohne Heizung bleibt die Wohnung im Winter viel zu kalt. Ohne Licht fällt uns die Orientierung erheblich schwerer. Und insbesondere können wir uns aufgrund eines Ausfalls der Unterhaltungsmedien nicht informieren, und wissen nicht, wie lange der Stromausfall anhalten wird. Es ist deshalb sinnvoll, Vorsorge zu leisten, beispielsweise indem Sie im Notfall eine Möglichkeit parat haben, Strom selbst zu erzeugen. Wie Sie das tun können, erklärt Ihnen unser Film „Was tun bei Stromausfall – Strom selbst erzeugen“:

Was tun bei Stromausfall - Strom selbst erzeugen

Flyer: Stromausfall Vorsorge und Selbsthilfe

Schneelast - Wie man Gebäude davor schützt

Hohe Schneelast kann verheerende Folgen haben. Dachlawinen oder die unsachgemäße Räumung eines Daches können Menschen in Lebensgefahr bringen. Extreme, lang anhaltende Schneefälle können auch die Standsicherheit eines Daches gefährden.

Wie gefährlich das ist, hat im Jahr 2006 der Einsturz der Bad Reichenhaller Eissporthalle gezeigt. Kurz vor der Schließung der Halle aufgrund der extremen Schneewetterlage kam es zum Einsturz des Daches. Zu dem Zeitpunkt befanden sich noch über 50 Personen im Gebäude. Bei dem Einsturz wurden 34 Personen schwer verletzt und 15 Menschen kamen ums Leben, darunter 12 Jugendliche und Kinder.

Mit dem bloßen Auge sind bedrohliche Schneelasten nur schwer zu erkennen, denn oft ist nicht die Dicke der Schneeschicht auf dem Dach entscheidend, sondern die darunter liegende Zusammensetzung. Gerade bei einem ungünstigen Wechsel von Tau- und Frost-Phasen können dicke und schwere Eisplatten das Gewicht auf den Dächern immens erhöhen. Denn eine gerade mal ein Zentimeter dicke Eisschicht wiegt genauso viel Pulverschnee mit einer Tiefe von zehn Zentimetern. Professionelle Hilfe von Dachdeckern oder den Feuerwehren sollte daher bei langanhaltenden Schneefällen auf jeden Fall hinzugezogen werden, um die Schneelast zu bemessen und zu räumen. Aufgrund der Ausrutsch- und Einsturzgefahr sollten Sie dies nie eigenständig tun.

Vorbeugende Maßnahmen können zusätzlich helfen, Ihr Haus bei Schneelast zu schützen. So erhöht normgerechtes Bauen und Warten die Sicherheit vor Schneelast um mindestens 50 Jahre. Weitere Empfehlungen zum Schutz Ihres Hauses erklärt Ihnen unser Film: „Schneelast – Wie man Gebäude davor schützt“:

Schneelast – Wie man Gebäude davor schützt

Flyer: Empfehlungen bei Schneebelastung

Eisregen - Wie man Gebäude davor schützt

Eine noch höhere Belastung für die Statik Ihres Hauses ist Eisregen. Bei Eisregen gefriert der Regen auf der Oberfläche von Straßen, Strommasten und Gebäuden. Eine Eisschicht von nur einem Zentimeter belastet das Dach mit zehn Kilo pro Quadratmeter.

Eisschichten gemischt mit Schnee können bei Giebeldächern als Dachlawinen abgehen. Bleiben sie auf Flachdächern liegen, kann Eis bei ungünstigem Wechsel von Frost- und Tauphasen das Gewicht auf Dächern so extrem erhöhen, dass diese einstürzen.

Geschmolzenes Wasser kann durch kleine Risse in das Dach eindringen, dort gefrieren und so die Risse vergrößern. Gefährlich sind auch herabstürzende Eiszapfen. Wichtig ist daher, rechtzeitig Regenrinnen vom Laub zu befreien, damit geschmolzenes Wasser ablaufen kann.

Eisregen – Wie man Gebäude davor schützt

Lawinen - Wie man Gebäude davor schützt

Wenn auf Berghängen neuer Schnee fällt und dieser auf der bereits abgelagerten Schneeschicht nicht genügend Halt findet, steigt das Risiko für Lawinen. Verschiedene Faktoren können dann eine Lawine auslösen. Gründe könnten u. a. Schneeüberhänge durch Triebschnee, starker Wind mit Schneefall oder auch extreme Temperaturanstiege sein. Die Schnee- und Eismassen rutschen dann ruckartig Gebirgshänge hinab – und das mit einer Geschwindigkeit von bis zu 300 Kilometern pro Stunde. Dadurch entsteht eine gewaltige Kraft, die auch Häuser zum Einstürzen und Menschen in Lebensgefahr bringen kann.

Häuser können jedoch als Zuflucht und Schutz für den Menschen dienen – und müssen der Lawinengefahr in gefährdeten Gebieten deshalb besonders standhalten. Denn wenn Schneemassen auf ein Haus prallen, kann ein immenser Druck auf die Außenwände und auf das Dach entstehen und deren Stabilität herausfordern. Gerade die bergseitige Außenwand eines Hauses ist besonders gefährdet, wenn sie z.B. Einbuchtungen oder große und viele Fenster und Türen aufweist. Deshalb ist es bei Häusern und Gebäuden in lawinengefährdeten Gebieten wichtig zu bedenken, wie der Gefahr eines Einsturzes vorgebeugt werden kann.

Einen Sonderfall bildet die Staublawine. Sie verursacht neben dem Druck durch den Aufprall einen gefährlichen Unterdruck auf das Dach und sogar auf die dem Hang abgewandte Hausseite. Wenn ein Gebäude entsprechende Schwachstellen aufweist, erhöht sich das Risiko für die Sicherheit und Stabilität eines Hauses.

Entsprechende Maßnahmen können jedoch helfen, sich selbst und andere sowie Ihr Haus vor Lawinen zu schützen. Welche Möglichkeiten es gibt ein Haus stabiler zu bauen und zu schützen, erfahren Sie in diesem Film „Lawinen – Wie man Gebäude davor schützt“.

Lawinen - Wie man Gebäude davor schützt

Flyer: Empfehlungen bei Lawinen